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Mobile Heizzentrale bei Heizungsausfall – sichere Übergangslösung

11. Sept.
6 Min. Lesezeit

Defekte Heizungsanlage bei einem Heizungsausfall als Einsatzfall für eine mobile Heizzentrale


Ein Heizungsausfall kommt selten zum richtigen Zeitpunkt. Besonders bei grösseren Wohnliegenschaften, Gewerbegebäuden oder öffentlichen Gebäuden kann ein längerer Ausfall schnell zum Problem werden. Neben der Raumheizung kann auch die Warmwasserversorgung betroffen sein.


Ist eine Reparatur nicht kurzfristig möglich oder muss die bestehende Heizung ersetzt werden, kann eine mobile Heizzentrale die Wärmeversorgung vorübergehend übernehmen. Sie verschafft Zeit, um die eigentliche Heizungsanlage in Ruhe zu reparieren, zu ersetzen oder eine neue Lösung zu planen.


Dabei ist wichtig: Nicht jeder Heizungsausfall benötigt eine mobile Heizzentrale. Je nach Gebäude und benötigter Leistung können auch kleinere mobile Heizlösungen ausreichend sein. Easytrock bietet die hier beschriebenen mobilen Heizzentralen ab einer Leistung von 100 kW an. Sie richten sich damit insbesondere an grössere Gebäude und zentrale Wärmeversorgungen.



Mobile Heizzentrale bei Heizungsausfall – wie funktioniert die Übergangslösung?


Fällt der vorhandene Wärmeerzeuger aus, muss nicht automatisch die gesamte Wärmeverteilung des Gebäudes ersetzt werden.


Bei einem wassergeführten Heizsystem kann eine mobile Heizzentrale ausserhalb des Gebäudes aufgestellt und über temporäre Leitungen mit der bestehenden Heizungsanlage verbunden werden. Die mobile Anlage übernimmt dabei vorübergehend die Wärmeerzeugung, während Heizkörper, Fussbodenheizung oder andere vorhandene wassergeführte Wärmeverteilsysteme grundsätzlich weiter genutzt werden können.


Das Prinzip ist vergleichsweise einfach: Die mobile Heizzentrale ersetzt nicht das komplette Heizsystem des Gebäudes, sondern übernimmt vorübergehend die Aufgabe des ausgefallenen Wärmeerzeugers. Auch Schweizer Behörden beschreiben mobile Heizungen als mögliche Übergangslösung bei einem Heizungsausfall.



Wann ist eine mobile Heizzentrale bei einem Heizungsausfall sinnvoll?


Eine mobile Heizzentrale kommt insbesondere dann infrage, wenn die Wärmeversorgung nicht innerhalb kurzer Zeit wiederhergestellt werden kann.

Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Heizkessel einen grösseren Defekt aufweist, Ersatzteile nicht kurzfristig verfügbar sind oder die bestehende Anlage vollständig ersetzt werden muss.


Auch zwischen dem Ausfall einer alten Heizung und der Installation eines neuen Heizsystems können Wochen oder unter Umständen Monate liegen. Eine temporäre Heizung kann diese Zeit überbrücken und ermöglicht es, den definitiven Heizungsersatz geordnet zu planen.


Gerade bei bewohnten Mehrfamilienhäusern oder gewerblich genutzten Gebäuden kann dies entscheidend sein. Bewohner, Mitarbeitende oder andere Nutzer des Gebäudes sind darauf angewiesen, dass Raumwärme und gegebenenfalls Warmwasser weiterhin zur Verfügung stehen.



Welche Gebäude können temporär versorgt werden?


Mobile Heizsysteme gibt es in sehr unterschiedlichen Leistungsklassen. Für kleinere Gebäude und einen entsprechend geringen Wärmebedarf kann eine kompakte mobile Heizung vollkommen ausreichend sein.


Die mobilen Heizzentralen von Easytrock beginnen bei 100 kW. Sie sind damit insbesondere für Anwendungen interessant, bei denen grössere Wärmemengen benötigt werden – beispielsweise für Mehrfamilienhäuser und grössere Wohnliegenschaften, Wohnüberbauungen, Gewerbe- und Betriebsgebäude, öffentliche oder institutionelle Gebäude sowie grössere zentrale Wärmeversorgungen.


Welche Leistung tatsächlich erforderlich ist, muss jedoch immer anhand des konkreten Gebäudes und dessen Wärmebedarf bestimmt werden.


Eine Anlage mit 100 kW ist deshalb nicht automatisch die richtige Lösung für jedes Mehrfamilienhaus – genauso wenig wie ein kleineres Heizmobil grundsätzlich ungeeignet wäre. Entscheidend ist die benötigte Heizleistung.



Wie wird die mobile Heizzentrale an das Gebäude angeschlossen?


Bei einer mobilen Heizzentrale wird die Wärme ausserhalb beziehungsweise in unmittelbarer Nähe des Gebäudes erzeugt.


Über flexible Heizleitungen wird die Anlage mit dem vorhandenen Heizsystem verbunden. Vereinfacht betrachtet werden Vorlauf und Rücklauf des Gebäudes an die temporäre Wärmeerzeugung angeschlossen.


Das von der mobilen Heizzentrale erwärmte Heizwasser gelangt über den Vorlauf in das Gebäude. Dort gibt es seine Wärme über die bestehende Wärmeverteilung ab und fliesst anschliessend über den Rücklauf zur mobilen Heizzentrale zurück.

Easytrock setzt bei den hier beschriebenen mobilen Heizzentralen auf ölbeheizte Anlagen. Neben der Heizzentrale gehört deshalb auch die passende Heizölversorgung zum temporären Anlagenkonzept.


Wie aufwendig die Installation tatsächlich ist, hängt von der vorhandenen Heizungsanlage, den Anschlussmöglichkeiten und den örtlichen Gegebenheiten ab.



Können Heizung und Warmwasser gleichzeitig weiterbetrieben werden?


Grundsätzlich kann eine temporäre Wärmeversorgung neben der Raumheizung auch die Warmwasserbereitung ermöglichen.


Das ist insbesondere bei bewohnten Mehrfamilienhäusern, Wohnüberbauungen, Hotels oder anderen dauerhaft genutzten Gebäuden relevant. Ein Heizungsausfall im Sommer kann beispielsweise für die Raumheizung kaum Auswirkungen haben, während fehlendes Warmwasser trotzdem sofort zum Problem wird.


Auch bei einem Heizungsausfall kann eine mobile Heizzentrale grundsätzlich zur Sicherstellung von Raumwärme und Warmwasser eingesetzt werden. Wie die Warmwasserbereitung konkret eingebunden wird, hängt vom bestehenden System ab. Je nach Situation können zusätzliche Komponenten oder externe Warmwassermodule erforderlich sein.


Deshalb sollte bereits bei der Anfrage geklärt werden, ob ausschliesslich Heizwärme oder zusätzlich Brauchwarmwasser benötigt wird.



Was muss vor der Aufstellung geklärt werden?


Damit eine mobile Heizzentrale passend dimensioniert und installiert werden kann, müssen einige grundlegende Informationen zum Gebäude und zur vorhandenen Heizungsanlage bekannt sein.


Benötigte Heizleistung


Eine der wichtigsten Angaben ist die erforderliche Heizleistung.


Falls vorhanden, können beispielsweise Daten der bestehenden Heizungsanlage, frühere Verbrauchswerte oder technische Unterlagen des Gebäudes bei der Beurteilung helfen. Bei Unsicherheit muss die benötigte Leistung projektspezifisch bestimmt werden.


Eine unnötig grosse Anlage ist ebenso wenig sinnvoll wie eine Anlage, die den tatsächlichen Wärmebedarf bei tiefen Aussentemperaturen nicht decken kann.


Anschlusssituation


Es muss geklärt werden, wo und wie die mobile Heizzentrale hydraulisch mit dem Gebäude verbunden werden kann.


Dazu gehören unter anderem Vor- und Rücklauf sowie die benötigten Leitungswege. Auch die Entfernung zwischen möglichem Aufstellplatz und Anschlusspunkt kann für die Planung relevant sein.


Aufstellplatz und Zufahrt


Die Heizzentrale benötigt einen geeigneten Standort in der Nähe des Gebäudes.


Je nach Anlage müssen ausserdem Zufahrt, Transportmöglichkeiten und ausreichend Platz für die Aufstellung vorhanden sein. Auch die temporären Leitungen zwischen Heizzentrale und Gebäude müssen sinnvoll geführt werden können.


Brennstoffversorgung


Bei einer mit Heizöl betriebenen mobilen Heizzentrale muss auch die Brennstoffversorgung berücksichtigt werden.


Tankgrösse, erwarteter Verbrauch, Einsatzdauer und Möglichkeiten zur Nachbetankung beeinflussen die Planung. Bei längeren Einsätzen sollte die Versorgung so organisiert werden, dass unnötige Betriebsunterbrechungen vermieden werden.


Warmwasserbedarf


Soll neben der Raumheizung auch Warmwasser bereitgestellt werden, muss dies bereits bei der Auslegung berücksichtigt werden.


Insbesondere bei grösseren Wohnliegenschaften kann der Warmwasserbedarf einen relevanten Anteil der benötigten Leistung ausmachen.


Örtliche Vorschriften


Auch bei temporären Heizlösungen können gesetzliche und behördliche Anforderungen gelten. Welche Vorgaben zu beachten sind, hängt unter anderem vom Standort, der Anlage, dem Energieträger und der vorgesehenen Einsatzdauer ab.


Bei ölbeheizten Anlagen können zusätzlich Anforderungen an Tankanlage, Gewässerschutz, Brandschutz und Abgasführung relevant sein. Die konkreten Vorgaben sollten deshalb für den jeweiligen Einsatzort geprüft werden.



Wie lange kann eine mobile Heizzentrale als Übergangsheizung eingesetzt werden?


Eine mobile Heizzentrale ist nicht nur für wenige Tage gedacht.


Abhängig von Projekt, Anlage und rechtlichen Rahmenbedingungen kann eine temporäre Wärmeversorgung über Wochen oder auch über einen längeren Zeitraum betrieben werden.


Gerade beim Ersatz einer bestehenden Heizung kann dies einen wichtigen Vorteil bieten: Die neue Anlage muss nicht allein wegen des Zeitdrucks möglichst schnell ausgewählt werden.


Eine Übergangsheizung kann Zeit schaffen, Angebote zu vergleichen, technische Varianten zu prüfen und den definitiven Heizungsersatz sauber zu planen.

Wie lange eine konkrete temporäre Anlage eingesetzt werden darf und sinnvoll betrieben werden kann, muss jedoch projektspezifisch beurteilt werden. Auch die zulässigen Rahmenbedingungen können je nach Standort unterschiedlich sein.



Was sollte eine Verwaltung bei einem Heizungsausfall bereithalten?


Je besser die Ausgangssituation bekannt ist, desto schneller lässt sich beurteilen, welche temporäre Lösung infrage kommt.


Hilfreich sind insbesondere Angaben zur bestehenden Heizungsanlage und deren Leistung, zum Gebäude und dessen Nutzung, zur vorhandenen Wärmeverteilung sowie zum Warmwasserbedarf.


Auch Fotos vom Heizraum, von den vorhandenen Anschlüssen und vom möglichen Aufstellort können bei einer ersten technischen Einschätzung hilfreich sein.

Zusätzlich sollte geklärt werden, wie lange die bestehende Heizung voraussichtlich ausfällt und ob bereits feststeht, wann eine Reparatur oder ein definitiver Heizungsersatz erfolgen kann.


Nicht jede dieser Informationen muss beim ersten Kontakt vollständig vorhanden sein. Je mehr technische Angaben jedoch verfügbar sind, desto gezielter lässt sich eine passende Übergangslösung planen.



Fazit – Zeit gewinnen, ohne die Wärmeversorgung zu unterbrechen


Ein grösserer Heizungsausfall bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Gebäude bis zur Reparatur oder zum Heizungsersatz ohne Wärme bleiben muss.


Mobile Heizzentralen können die bestehende Wärmeverteilung temporär weiter versorgen und – abhängig vom Anlagenkonzept – auch die Warmwasserbereitung sicherstellen.


Für kleinere Gebäude können kompaktere mobile Heizlösungen ausreichend sein. Die mobilen Heizzentralen von Easytrock beginnen bei 100 kW und konzentrieren sich damit auf grössere Gebäude und Wärmeversorgungen.


Entscheidend ist, die temporäre Anlage passend zum tatsächlichen Bedarf auszulegen und Anschlüsse, Aufstellort, Brennstoffversorgung sowie die örtlichen Rahmenbedingungen frühzeitig zu klären.


So kann eine mobile Heizzentrale nicht nur einen akuten Heizungsausfall überbrücken, sondern vor allem eines schaffen: Zeit für eine sauber geplante dauerhafte Lösung.



Häufige Fragen zur mobilen Heizzentrale bei Heizungsausfall


Wie schnell kann eine mobile Heizzentrale installiert werden?


Das hängt von Gebäude, benötigter Leistung, Verfügbarkeit der Anlage, Anschlusssituation und Aufstellort ab. Eine pauschale Installationszeit wäre deshalb unseriös. Sind Anlage und Anschlusssituation geklärt, können mobile Heizsysteme grundsätzlich kurzfristig als Übergangslösung eingesetzt werden.


Können die bestehenden Heizkörper oder die Fussbodenheizung weiter genutzt werden?


Bei einer geeigneten wassergeführten Heizungsanlage grundsätzlich ja. Die mobile Heizzentrale übernimmt die Wärmeerzeugung, während die bestehende Wärmeverteilung im Gebäude weiter genutzt werden kann. Ob und wie die Anbindung möglich ist, muss vor Ort geprüft werden.


Kann eine mobile Heizzentrale auch Warmwasser bereitstellen?


Ja. Eine temporäre Wärmeversorgung kann grundsätzlich auch zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Je nach bestehender Anlage können dafür zusätzliche Komponenten oder ein externes Warmwassermodul erforderlich sein.


Ist eine mobile Heizzentrale auch für ein Einfamilienhaus sinnvoll?


Technisch gibt es mobile Heizsysteme auch für Einfamilienhäuser. Für einen vergleichsweise kleinen Wärmebedarf sind jedoch häufig kompaktere Heizmobile ausreichend. Die in diesem Artikel beschriebenen mobilen Heizzentralen von Easytrock beginnen bei 100 kW und richten sich daher primär an grössere Wärmeversorgungen.


Welche Leistung benötigt die mobile Heizzentrale?


Das lässt sich nicht allein anhand der Gebäudeart bestimmen. Relevant sind unter anderem Gebäudegrösse, energetischer Zustand, Aussentemperaturen, gewünschte Raumtemperaturen, Warmwasserbedarf und vorhandenes Heizsystem. Die benötigte Leistung sollte deshalb für das konkrete Objekt bestimmt werden.



Heizung ausgefallen? Wir unterstützen bei der passenden Übergangslösung


Bei einem Heizungsausfall zählt oft nicht nur die verfügbare Heizleistung, sondern auch eine schnelle und technisch passende Lösung. Easytrock unterstützt bei der Planung und Bereitstellung mobiler Heizzentralen ab 100 kW – abgestimmt auf Gebäude, Anschlusssituation und benötigte Einsatzdauer.




 
 
 

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